Rund um den Königsplatz wurden nach 1933 alte Villen abgerissen, u.a. von der Familie Pringsheim,
den Eltern von Katia Mann, um Platz für die nationalsozialistische Architektur zu schaffen. Die
Ehrentempel für die „Gefallenen“ vom November 1923 wurden von den Amerikanern gesprengt.
Hinter dem nördlichen Sockel steht heute das NS-Dokumentationszentrum. Die Musikhochschule in
der Arcisstraße, wo 1938 das „Münchner Abkommen“ abgeschlossen wurde, und das Haus der
Kunst gehören zu übrig gebliebenen Beispielen der „Führerbauten“.
