Urgent Actions – Einsatz mit großer Wirkung

Urgent Actions sind die denkbar schnellste Form der Intervention: Wenn Am­nesty International von willkürlichen Festnahmen, Morddrohungen, Verschwin­denlassen, Folterungen oder bevorstehenden Hinrichtungen erfährt, startet die Organisation eine Urgent Action. Binnen weniger Stunden tritt ein Netzwerk von fast 80.000 Menschen in 85 Ländern in Aktion: Diese Aktivist_innen ap­pellieren per Fax, E-Mail, Twitternachricht oder Luftpostbrief an die Behörden der Staaten, in denen Menschenrechte verletzt werden. Bei den Adressat_innen gehen Tausende von Appellschreiben aus aller Welt ein. Es ist dieser rasche und massive Protest, der immer wieder Menschenleben schützt. Unzählige Per­sonen – von China bis Chile, von Syrien bis Simbabwe – konnten seit der ersten Urgent Action im Jahr 1973 gerettet werden. Das Ziel des Workshops ist es, vor allem neue Leute für die Urgent Actions zu begeistern. Die Aktionsform wird vorgestellt und es wird gezeigt, wie einfach die Beteiligung ist – egal, ob mit einem handgeschriebenen Luftpostbrief oder mit ein paar Klicks auf dem Smartphone. Ob alleine oder in der Gruppe, ob in der Schule oder im Altenheim: Gemeinsam können wir viel bewegen!

Zielgruppe: Der WS richtet sich vor allem an die interessierte Öffentlichkeit und alle, die nach einer Aktionsform suchen, bei der man leicht mitmachen und gleichzeitig eine große Wirkung erzielen kann. An unserem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten können wir diesen ersten Überblick gerne weiter vertiefen.

POP + UA-Team

Die Veranstaltung im Rahmen der Amnesty-Jahresversammlung ist öffentlich. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Ort: Hoppenlau-Schule, Raum 30