Politisches Framing. Politische Sprache und ihre heimliche Macht

Bilder machen etwas mit uns, sie schaffen – reale oder vermeintliche – Wirk­lichkeiten. In gleicher Weise macht Sprache etwas mit uns. Auch sie schafft – vermeintliche oder reale – Wirklichkeiten. Politische Sprache arbeitet mit Metaphern („Das Boot ist voll“), setzt „Frames“, also politische Denk- und Deutungsrahmen. Gesellschaftliche Veränderungen verlaufen in der Regel nicht abrupt, sondern werden mit sprachlichen Elementen vorbereitet und lanciert. Es ist also höchste Zeit, „Sprachbilder“ und ihre (heimliche) Macht zu erken­nen, die Strategien dahinter aufzuspüren und sich mit Gegenstrategien zu befassen.

Der Referent Lothar Heusohn ist Soziologe und Politologe, Amnesty-Mitglied und Mitarbeiter im MRB-Team Ulm, Vorsitzender des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm und Mitglied im Beirat der Stiftung Menschenrechtsbildung.

Die Veranstaltung im Rahmen der Amnesty-Jahresversammlung ist öffentlich. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Ort: Hoppenlau-Schule, Raum 50