Die Mitleidsindustrie. Ein Blick hinter die Kulissen internationaler Hilfsorganisationen

Die „Mitleidsindustrie“ blüht. Bilder der Not sind ein Appell zu helfen, auch an Schulen. Wenn Katastrophen eintreten, stehen sofort unzählige Hilfsorgani­sationen bereit, um die Betroffenen zu versorgen. Dabei werden oft vielfältige Interessen und Zwänge wirksam: Finanzielle, politische, wirtschaftliche und geostrategische. Es ist also durchaus angebracht, einen Blick hinter die Fassa­de der „humanitären Intervention“ und der Mitleidsproduktion zu werfen. Nicht zuletzt auch deshalb, um festzustellen, welche Organisationen grundsätzlich, das heißt strukturell an der Veränderung der Vor-Ort-Verhältnisse interessiert sind und welche sich an internationalen Menschenrechtsstandards orientieren.

Der Referent Lothar Heusohn ist Soziologe und Politologe, Amnesty-Mitglied und Mitarbeiter im MRB-Team Ulm, Vorsitzender des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm und Mitglied im Beirat der Stiftung Menschenrechtsbildung.

Die Veranstaltung im Rahmen der Amnesty-Jahresversammlung ist öffentlich. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.