Das Menschenrecht auf Nahrung

Täglich sterben bis zu 43.000 Kinder an Hunger. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keinen ständigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Zerstörung der Umwelt und andere Umstände der Produktion von Nahrungsmitteln sorgen dafür, dass vor allem Menschen in ärmeren Ländern ihr Recht auf Nahrung verwehrt bleibt. Dabei leben die meisten Hungernden in Ländern, die genug Lebensmittel produzieren. Äthiopien und Guatemala sind nur Beispiele hierfür: 1984 starben in einer Hungersnot Zehntausende Menschen in Äthiopien, während das Getreide des Landes an europäische Nutztiere verfüttert wurde. In Guatemala sind heute die meisten Kleinkinder und Babys unterernährt, obwohl das Land jedes Jahr mehr als 17.000 Tonnen Fleisch in die USA exportiert.
Wie kommt es zu diesem Missverhältnis? Warum ist der Zugang zu Nahrung so ungleich verteilt? Und was kann jede/r Einzelne von uns dagegen tun? In unserem kurzweiligen Workshop wollen wir euch eindrucksvolle und sicher auch überraschende Fakten zum Thema präsentieren. Wir werden euch dabei nicht nur niederschmetternde Tatsachen nennen, sondern auch Lösungen aufzeigen. Der Workshop ist interaktiv gestaltet – Es erwarten euch Filmausschnitte, Quiz-Fragen und natürlich die Gelegenheit zur Diskussion.

Hochschulgruppe Hamburg

Die Veranstaltung im Rahmen der Amnesty-Jahresversammlung ist öffentlich. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.